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Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport und Funktionstraining zum 01.01.2011

Am 1. Januar 2011 trat die derzeit gültige „Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining" in Kraft. Notwendig wurde die Modifizierung der Rahmenvereinbarung insbesondere durch ein Urteil des Bundessozialgerichtes vom 17. Juni 2008, in dem grundsätzlich eine zeitliche Begrenzung des Funktionstrainings/Rehabilitationssports in der Rahmenvereinbarung als nichtig erklärt worden ist. Dies wurde darüberhinaus bekräftigt durch ein Urteil des Bundessozialgerichtes vom 02. November 2010. Es wurde festgehalten, dass das Gericht ausdrücklich den Rehabilitationssport in Gruppen gewähre und der Betätigung sowie dem Gemeinschaftserlebnis beeinträchtigter Menschen gerade in der Sportgruppe besonderen Stellenwert beimesse.

Zusammenfassend die wichtigsten Veränderungen:

  • der Leistungsumfang des Rehabilitationssports in Herzgruppen in der gesetzlichen Krankenkasse beträgt 90 Übungseinheiten, die in einem Zeitraum von 24 Monaten in Anspruch genommen werden können
  • weitere Verordnungen sind möglich bei maximaler Belastungsgrenze <1,4 Watt/kg Körpergewicht; der Leistungsumfang hier beträgt jeweils 45 Übungseinheiten und der Anspruchs- Zeitraum 12 Monate
  • vom Rehabilitationssport und Funktionstraining sind Maßnahmen ausgeschlossen, die an technischen Geräten durchgeführt werden und zum Muskelaufbau oder zur Ausdauersteigerung dienen ( Ausnahme: Fahrradergometertraining )
  • eine Vereinsmitgliedschaft auf freiwilliger Basis ( nicht verpflichtend ! ) wird von den Rehabilitationsträgern begrüßt, um die eigenverantwortliche Durchführung des Bewegungstrainings zu fördern und nachhaltig zu sichern

Download der Rahmenvereinbarung